Hund: Kopf ablegen

 

Hier wieder ein kleiner Tipp, den Ihr ja bei Euren nächsten Hundeshootings mal ausprobieren könnt. Das Thema Kopf ablegen und wie es oft bei Hunden klappt, die es nicht auf Kommando können...

 Aus der Serie Tipps und Tricks dieses Mal ein ganz kleines "Thema" - vielleicht schaffe ich dazu auch mal ein Youtube Video, denn so wäre es noch einfach zu erklären. Es geht auf jeden Fall um das Thema "Kopf ablegen" beim Hund. Es ist ein total schönes Motiv und wirklich oft kann man das bei einem Shooting auch mit Hunden einbauen, die es nicht auf Kommando können. Ich möchte mal grob schätzen: Es klappt bei 70 % aller Hunde im Studio, draußen ist es schwieriger! :-) Aber wie immer im Leben, man muss dran glauben. Spaß! Natürlich könnt Ihr den Besitzer auch vorher bitten, es mal einzuüben, aber so ganz einfach ist das natürlich nicht immer. Gerade bei Ablenkung und Co möchte der Hund sich ja viel lieber in der Umgebung umschauen, als sich platt auf den Boden zu legen.

Ich habe im Laufe der Zeit ALLES mögliche ausprobiert, vieles davon sehr erfolglos, z.B. die Methode Leckerchen auf den Boden zu legen. Der Hund starrt dann nur runter und ist eher nicht entspannt, wie wir es möchten. Probiere also mal Folgendes - natürlich sollte der Hund schon eine Weile fotografiert worden sein, sich mit der Umgebung vertraut gemacht haben (gerne also am Ende des Shootings): Lege den Hund an gewünschter Stelle ins Platz und bitte dann den Besitzer erneut ein ERNST gemeintes Platz formulieren. Ernst gemeint heißt nicht, dass er es scharf formuliert oder den Hund irgendwie anschimpft... Ganz im Gegenteil. Aber viele Besitzer sagen dann: Das kann er doch aber nicht... Das versteht er doch aber nicht... und dann kommt dieses Zögern und diese "?" in die Stimme und dann macht der Hund es natürlich nicht. Er ist nur verunsichert. Der Besitzer soll das Platz einfach genauso formulieren, als säße der Hund gerade und solle sich hinlegen. Ein Handzeichen passend zum Platz ist auch super noch zusätzlich.

Macht der Hund jetzt Anstalten sich zu ducken oder geht leicht runter, dann kannst Du bzw. der Besitzer es direkt nochmal probieren. Tatsächlich ist der Hund ja ein sehr schlaues Tier und testet diese Möglichkeit zur Befriedigung des Kommandos an. Es klappt am Besten bei Hunden, die eh gerne den Kopf auf oder zwischen die Pfoten legen, wenn sie einige Zeit irgendwo liegen. Wichtig ist wie gesagt, dass das Kommando nicht halbherzig mit einem Fragezeichen formuliert wird, sondern sicher, ganz selbstverständlich. Jedoch: Der Hund sollte keinesfalls verunsichert werden oder durch die Kommandos unter Stress geraten, weil er es nicht versteht. Macht er überhaupt keine Anstalten sich abzulegen, dann kann man es auch probieren, in dem man den Hund im Liegen einfach mal unbeachtet lässt. Nicht anschauen, übers Wetter sprechen, gähnen... Oft animiert das auch, sich gemütlich abzulegen, gerade wenn er zum Ende des Shootings schon etwas ausgepowert und müde ist. Probier es einfach mal aus. Klappt öfters als gedacht. Liegt der Hund dann, bloß schnell Fotos machen, Finger weg von den Leckerchen und nicht ansprechen oder freudig  loben! Dann springt er nämlich direkt wieder auf. Das Gute: Klappt das einmal, klappt es garantiert auch wieder!

 Probier es doch beim nächsten Shooting mal aus und berichte mir ob es klappt. Ich würde mich riesig freuen, wenn Du mit der Methode auch Erfolg hast!

 

 

 

 

Adresse

Nicole Schick Tierfotografie

Klommenberg 10

42179 Solingen

Facebook

Werde Fan unserer Facbook Seite

 

Kontakt

Telefon: 0212-6423434

Mobil: 0175-2067788

info@nicole-schick-tierfotografie.de